| Zusammenfassung Ausgehend von der DIN 15 251 für
Ketten-
becherwerke ist es üblich, das Fördertrum über
einen Gewichtskasten oder durch Gewinde-
spindeln zu spannen
Das Spannen des Becherstranges
wird fast
immer an der unteren Umlenkstation (Becherwerk-
fuß) vorgenommen. Hier kommen, je nach Anbie-
ter, die verschiedensten Spannvorrichtungen zum
Einsatz. Die Durchführung der Umlenkwelle aus
dem echerwerkgehäuse findet jedoch Anwen-
dung bei allen Anbietern. Diese Konstruktion wird
einerseits zur Verlagerung der Umlenkstation und
andererseits zur Anbringung der Spannvorrichtung
gewählt.
In der Praxis hat sich jedoch
gezeigt, daß für
Becherwerke bis zu 40 m Achsabstand das Spannen
des Becherstranges nicht erforderlich ist.
Hieraus ergaben sich
konstruktiv andere
Lösungsmöglichkeiten.
Die von EHRHARDT GmbH
entwickelten
Schiebegleitlager bieten hier ausschließlich Vorteile
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Das "SYSTEM
EHRHADT" Das
Schiebegleitlager "SYSTEM EHRHARDT"
besteht im wesentlichen aus der Umlenkwelle, den
beidseitigen Lagerbuchsen mit spezieller Hartauf-
tragschweißung, den Schiebeklötzen und den
Gehäusefanschdeckeln.
Die Lagerinnenbuchsen sind auf
dem Wellen-
zapfen der Umlenkstation befestigt.
Die Lageraußenbuchsen
befinden sich in den
Schiebeklötzen. Als komplette Einheit gleitet die
Umlenkstation innerhalb der Profilrahmen der
Gehäuseflanschdeckel auf und ab.
Hierdurch wird die axiale
Führung der Um-
lenkstation gewährleistet. Gleichermaßen werden
auftretende Dehnungen und Ungleichförmigkeiten
aus dem Becherstrang kompensiert. Durch den
vorspannungslosen Einbau der Umlenkstation
werden die Kettenzugkräfte erheblich reduziert.
Das bedeutet: Weniger Flächenpressung in den
Kettengelenken und somit weniger Verschleiß.
Durch die Anordnung der
Schiebegleitlager
innerhalb des Becherwerkfußes, entfallen die sonst
üblichen Wellendurchtritte.
Hierdurch wird eine
vollkommene Staub-
dichtigkeit des Gehäuses erreicht. Die Schiebe-
gleitlager "SYSTEM EHRHARDT" laufen ohne
Schmiermittel und sind daher vollkommen war-
tungsfrei.
Die etwas lauteren
Laufgeräusche der hart-
gepanzerten und mit Spiel versehenen Lagerbuch-
sen werden in der Regel durch das Betriebs-
geräusch des Becherwerkes "geschluckt".
Der Erfolg gibt uns recht.
Seit der Umrüstung
der ersten Becherwerke im Jahre 1967 kommen
unsere Schiebegleitlager "SYSTEM EHRHARDT" zur
Förderung der verschiedensten Materialien zum
Einsatz. Sie haben sich bestens bewährt.
Aufschluß hierüber gibt die
beigefügte
Referenzliste.
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umrüstbar
auf alle Becherwerkfabrikaterobust
durch kompakte, einfache Bauweise
wartungsfrei
durch Fortfall der Wälzlagerung und
Schmiermittelversorgung
hohe Lebensdauer
durch spezielle Hartauftragschweißung
staubdichte Ausführung
da keine Gehäusedurchtritte
universell einsetzbar
für alle Fördermedien, einschließlich Heißgut |